Earth Day - Tag der Erde 2012, wenn's nicht Google Doodle wäre, würd's kaum jemand wissen #earthday ...

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Bei Google als Doodle des Tages, der Earth Day am 22. April: www.earthday.de

Hier mal ein Auszug aus der Selbstbeschreibung zur Info:
"Im Jahr 1970 entstand Earth Day als spontane Studentenbewegung in den USA. Mit dem Earth Day sollte dem Washingtoner Establishment und der Öffentlichkeit demonstriert werden, dass es in Nordamerika eine Umweltbewegung gab und dass die Natur jetzt über eine starke Lobby verfügen wird. Der 22. April ist seitdem der weltweit begangene Earth Day. Begründet wurde die Volksaktion von dem sozial engagierten US-Senator Gaylord Nelson. In Kanada wie in vielen anderen Ländern der Erde ist die Earth Day-Idee eng mit der nationalen Umweltpolitik verwoben.
[...]
Den Earth Day gibt es heute in mehr als 150 Ländern der Erde. Ziel dieser alle Nationen berührenden Kampagne ist es, die Bürger und insbesondere die jungen Menschen in ein kreatives Umweltprojekt einzubinden. Bis heute blieben die Earth Days stets neutral, geben Hilfestellung, vernetzen, schaffen Medienpräsenz für die vielen Umweltinitiativen vor Ort."

Achselhaare oder die #Achselhaar -Debatte aus Schweden erreicht nun auch die taz - Boulevard zum Frühlingswochenende #hairriot #frompi

Auch wenn es nun wahrlich spannendere Dinge zu berichten und diskutieren gibt, greife ich zum sonnig-luftigen Frühlingswochenende und der anstehend Gauck-Huldigung mal den Boulevard der taz auf, die "Achselhaar-Debatte in Schweden", auf die ich übrigens in einem Kommentarstrang über die 1980er Jahre auf Googleplus gestoßen bin.

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Eigentlich wundere ich mich nur, wie vehement und offenbar auch aggressiv über so etwas öffentlich diskutiert wird, von Haß und Ekel ist die Rede. Alles nur, weil beim schwedischen Vorentscheid eine Frau im Publikum der Siegerin Loreen zujubelte und dabei z.T. ihre leicht behaarte Achselhöhle zu sehen war. Einige Zuschauer_innen finden das eklig und kommentieren es haßerfüllt im Netz.

Unter dem Motto "Holt Euch die Haare zurück!" (Ta håret tillbaka!“) gibt es als Reaktion auf die "Ekel-Debatte" Blogs, natürlich eine Facebookseite und den Hashtag #hairriot auf Twitter.

Die bejubelte Siegerin des Vorentscheids, Loreen mit selbst ganz viel Haaren auf dem Kopf, soll dazu nur gesagt haben, "Warum sollte man sich unter den Armen rasieren?“. Für Donnerstag hat laut taz.de "ein feministisches Netzwerk zu einer Demo mit Präsentation unrasierter Achselhöhlen in Malmö aufgerufen".

Ich gehe dann mal ganz entspannt in die #frompi Bar und schaue mir ein Nena-Video aus den 1980er und eines aus den 2000er Jahren an, einmal mit und einmal ohne Achselbehaarung ...

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ohhh! #Gauck: Mit der #DDR geredet ... und sogar mit der #Stasi:

upps, da hat doch sogar der noch nicht gewählte aber quasi "beschlossene" nächste Bundespräsident Joachim Gauck "mit der DDR" geredet, ja sogar mit der STASI geredet ...

Anmerkungen eines Ostlers und als letzter DDR-Innenminister sicher auch eines Kenners der Materie zum Dossier von MfS-Hauptmann Terpe über seine Begegnung mit Larve/Gauck am 28. Juli 1988:

"Gauck erklärte nach der Wende in der FAZ, die auch für ihn zuständige mecklenburgische Kirchenleitung habe vor der Wende jegliche Kontakte zur Stasi untersagt. Über eine ihn betreffende Ausnahmeregelung teilte er nichts mit. Fand sein Treffen mit dem Stasi-Offizier also ohne Zustimmung seiner vorgesetzten Kirchenbehörde, demzufolge konspirativ statt? Der Stasi-Mann hatte sich am Abend vor dem Treffen telefonisch gemeldet - informierte Gauck sofort seine Kirchenleitung, den Landesbischof? Gauck hat dem MfS-Mann weitere Gespräche in Aussicht gestellt. War sein freundliches Anerbieten von der Kirchenbehörde gedeckt? Gauck kündigte an, er werde von dem Gespräch mit Terpe den Landesbischof informieren. Fand dies statt? Wenn ja, mit welcher Erwiderung vom Landesbischof? Existiert ein kirchliches Papier, das Auskunft über das Treffen Gauck-Terpe gibt?

Warum fand das Treffen in Gaucks Wohnung und nicht in einem Dienstzimmer der Kirche statt?

Pastor Gauck erklärte dem Hauptmann Terpe, er sei nicht gewillt, "mit nicht kompetenten Mitarbeitern des MfS Gespräche zu führen", er würde sich von vornherein verbieten, "mit einem kleinen Leutnant des MfS zu sprechen". - Das scheint mir nicht die Sprache eines Widerständlers zu sein, sondern die eines Mitmachbereiten. Mit "kleinen Mitarbeitern" lassen sich "große Dinge" nicht besprechen."
siehe. WENDIGER PASTOR  | Freitag 28.04.2000 | Peter-Michael Diestel Freitag,

via: Joachim Gauck: Stasi-Opfer oder auch Stasi-Begünstigter?

Mit DDR besprochen: Franz Josef Strauß #CSU hat den Staatsbankrott der DDR verhindert, der #Milliardenkredit:

Ein Milliardenkredit rettete 1983 die DDR vor dem Staatsbankrott. Ausgerechnet die CSU war daran maßgeblich beteiligt. Der sog. "Geheimdeal" wurde von Franz Josef Strauß, Ministerpräsident von Bayern und CSU-Chef, bekennender "Kommunistenfresser" und Kalter Krieger, eingefädelt und rettete so den SED-Staat vor der Pleite.